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Was notstromfähig bedeutet
Notstromfähig heißt bei uns: Das Gerät baut bei einem Netzausfall selbst ein Ersatznetz auf. Der Strom kommt entweder aus einem eigenen Ersatzstromausgang am Wechselrichter, im Datenblatt meist als EPS oder Backup bezeichnet, oder über eine vorgeschaltete Umschaltbox, die das Haus vom Netz trennt. Davon zu unterscheiden ist inselfähig: Solche Systeme sind für den Dauerbetrieb ganz ohne Netzanschluss ausgelegt. Gelistet sind hier Hybrid-Wechselrichter von Deye (SUN-SG05LP3 und SG01HP3), Victron MultiPlus-II, Huawei SUN2000, Fronius Symo GEN24, SolaX X3-Hybrid, Growatt, Sungrow, SMA und Felicity, dazu Batteriespeicher von Deye, Felicity, Vestwoods, Pytes, BYD, Pylontech und Growatt, komplette PV-Sets mit Speicher sowie Umschaltboxen und Backup-Interfaces von Huawei, SolaX und SolarEdge.
Bei der Auswahl entscheiden fünf Punkte. Erstens die Phasen: Ein einphasiger Ersatzstromausgang versorgt Licht, Kühlschrank und Router, dreiphasige Verbraucher wie Wärmepumpe oder Herd brauchen ein dreiphasiges Gerät. Zweitens die Umschaltzeit, je nach Modell etwa 10 bis 20 Millisekunden; empfindliche Technik braucht zusätzlich eine USV. Drittens die Anlaufströme: Pumpen und Kompressoren ziehen kurzzeitig ein Vielfaches ihrer Nennleistung, prüfen Sie deshalb die Überlastreserve im Datenblatt. Viertens die Batteriereserve: Ohne geladenen Speicher gibt es keinen Ersatzstrom, viele Systeme lassen dafür eine Restkapazität reservieren. Fünftens die Verkabelung: Ersatzstrom für ganze Stromkreise verlangt einen Notstrom-Umschalter oder eine Backup-Box im Verteiler. Anschluss, Anmeldung beim Netzbetreiber und Inbetriebnahme gehören in die Hand einer konzessionierten Elektrofachkraft.








